Zukunft Personal



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Symposium




Wie Frauen in Führung gehen



In den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft sind die Männer noch weitgehend unter sich. Auch wenn es um die Bezahlung geht, sind sie oben auf. Doch das soll sich ändern. Der mit dem demografischen Wandel drohende Fachkräftemangel bringt das Thema Frauen in Führungspositionen zunehmend auf die Agenda der Personalverantwortlichen.

Das Symposium „Die Zukunft ist weiblich“, das am 13. Oktober 2010 bereits in die zweite Runde geht, zeigt den Status Quo auf und stellt zukunftsweisende Projekte vor.

Programm 13.10.2010

9.30 - 10.00 Uhr 0 Splitternde Glasdecken?
Wenn die Zukunft weiblich ist, wird dann die Glasdecke splittern? Christine Kronen-berg, Gleichstellungsbeauftragte und Amtsleiterin, berichtet über ihre Erfahrungen und ihr Engagement im behördlichen Unternehmen Stadt Köln mit ca. 16 000 Be-schäftigten. Sie zeigt auf, was mit Frauenförderung erreicht werden kann, wie Quoten gesellschaftsfähig werden und wie verzahnt „Gehalt und Frauenkarrieren“ sind. Im Vordergrund stehen konkrete Maßnahmen, wie Mentoring, Vereinbarkeitsmodelle für Mütter und Väter oder Genderseminare für Führungskräfte. Die Stadt Köln weist einen 30%igen weiblichen Führungsanteil auf. Das ist viel, aber nicht genug. Welche innovativen Maßnahmen müssen also folgen, damit die gläserne Decke splittert?

Einführung von Christine Kronenberg, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln

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10.00 - 10.30 Uhr 0 Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern: Ursachen, Handlungsoptionen und das Tool „Logib-D“
Der Entgeltabstand zwischen Frauen und Männern betrug im Jahr 2009 in Deutschland 23 Prozent und weist damit im EU-Vergleich noch immer einen relativ hohen Wert auf. Der Vortrag zeigt zunächst, wie die geschlechtsspezifische Entgeltlücke berechnet wird und warum sie nicht mit Entgeltdiskriminierung gleichgesetzt werden kann. Darüber hinaus greift der Vortrag die wesentlichen Bestimmungsfaktoren für Entgeltungleichheit auf und diskutiert Ansatzpunkte zur Reduzierung der Entgeltungleichheit. Im Detail wird dabei das neu vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingeführte Instrument „Logib-D“ (Lohngleichheit im Betrieb – Deutschland) vorgestellt, das sich speziell an Arbeitgeber und Personalverantwortliche richtet, die auf freiwilliger Basis Entgeltunterschieden in ihren Betrieben nachspüren wollen und die aufgrund der Flexibilität des Tools auch betriebswirtschaftliche Vorteile realisieren können.

Dr. Jörg Schmidt, Institut der deutschen Wirtschaft Köln

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10.30 - 11.00 Uhr 0 Diversity - Vielfalt macht Unternehmen erfolgreicher
Das 21. Jahrhundert wird den Frauen gehören und Henkel möchte mehr Frauen in Führungspositionen bringen. Für Henkel ist Vielfalt eine strategische Priorität. Mit einem Anteil von über 27 % Frauen im Management hat Henkel bereits eine gute Position erreicht, gibt sich damit aber nicht zufrieden. Anhand eines fiktiven Lebenszyklus einer Mitarbeiterin werden die Maßnahmen beschrieben, die zu mehr Vielfalt in der Personalstruktur führen. Dazu gehören Personaleinstellungsprozesse, Beurteilungsinstrumente aber auch Vereinbarkeitsmaßnahmen wie betriebliche Kinderbetreuung, Mentoring, flexible Arbeitszeiten und –Orte, sowie die explizite Einbeziehung von Männern, die ebenfalls als neue Väter mit geänderten Rollen umgehen müssen. Neben den personalpolitischen Maßnahmen wird auch dargestellt, inwieweit interne und externe Kommunikation sowie Vorbilder auf die weibliche Zukunft einwirken.

Anke Meier, Global Diversity Manager bei Henkel

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11.00 - 11.30 Uhr 0 Kaffeepause und Networking
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11.30 - 12.00 Uhr 0 Die Frauenquote der Deutschen Telekom - Schluss mit guten Absichten
Im Frühjahr 2010 hat die Deutsche Telekom als erstes Dax-30-Unternehmen eine Frauenquote eingeführt. Bis Ende 2015 sollen 30 Prozent der oberen und mittleren Führungspositionen mit Frauen besetzt sein. Die Regelung gilt weltweit. Neben der Erweiterung ihres Talentpools verspricht sich die Deutsche Telekom durch mehr Vielfalt im Management langfristig eine höhere Wertschöpfung für das Unternehmen.

Es geht der Deutschen Telekom bei der Frauenquote nicht um politisch korrekte Alibiregelungen, sondern um die spürbare und nachhaltige Umsetzung von Chancengleichheit für die besten Talente – egal welchen Geschlechts. Bei früheren Initiativen zur Frauenförderung, die zwar redlich und gut gemeint waren, blieb der durchschlagende Erfolg leider aus. Deshalb soll die Quote die klassischen Instrumente zur Personalentwicklung sinnvoll ergänzen.

Martina Diana Dolderer, stellvertretende Leiterin Group Diversity Management Deutsche Telekom AG

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12.00 - 12.30 Uhr 0 Diversity Management & Innovationskultur bei der Daimler AG
Die Daimler AG betreibt seit 2005 Diversity Management mit drei Handlungsschwerpunkten Gender, Internationalität und Generationen Management. Ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das zentral wie divisional ausgestaltet und gesteuert wird, dient dazu, Diversity Management im Unternehmen so zu entwickeln, dass die Vielfalt der Belegschaft und der Führungskräfte optimal für die Zielerreichung eingesetzt werden kann. Die Zusammenarbeit von Frauen und Männern mit unterschiedlichen Profilen und Erfahrungswelten gilt dabei als Schlüsselthema. Das Messen von Fortschritten im Thema gehört dabei wie bei jedem wirtschaftlichen Veränderungsvorhaben elementar dazu. Sensibilisierung zu den Rahmenbedingungen, den Auswirkungen und dem Nutzen von Diversity Management muss breit und nachhaltig erfolgen, um Führungskräfte wie Mitarbeitenden im Wandelprozess gut zu begleiten.

Susanne Leithner, Diversity Management der Daimler AG

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12.30 - 13.00 Uhr 0 Top-Arbeitgeber für Frauen in Führungspositionen
„Making the world a better place to work“, lautet das Mission-Statement der global agierenden Personalberatung Hewitt. Die umfassenden und flexiblen HR-Lösungen, die Hewitt seinen Kunden anbietet, wendet das Unternehmen auch intern erfolgreich an. So hat die National Association for Female Executives Hewitt als eines der „Top 50 Unternehmen für Frauen in Führungspositionen 2010“ ausgezeichnet. Als Top-Arbeitgeber für Frauen verfügt Hewitt über Programme zur Förderung von Karrierechancen von Frauen. Zusätzlich beteiligt sich Hewitt an Mentoring-Programmen und hat eine eigene Netzwerkgruppe „Women in Leadership“ gegründet. Sabine Rachor gibt in Ihrem Vortrag Einblick, welche Förder- sowie Entwicklungs- und Mentorenprogramme Hewitt seinen weiblichen Talenten anbietet, damit sie ihre individuellen Potenziale voll entfalten können.

Sabine Rachor, HR Excellence Practice Lead, Hewitt Associates GmbH

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13.00 - 13.30 Uhr 0 Abschlussdiskussionsrunde mit den Referenten
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13.30 - 14.15 Uhr 0 Mittagspause
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14.30 -15.30 Uhr 0 Vortrag auf der Zukunft Personal 2010

WHY & HOW Women Mean Business: A Walk around Womenomics
Never before has there been such a confluence of international attention to the economic importance and impact of women. Their position as consumers, employees and leaders is being recognized as a measure of health, maturity and economic viability. They are becoming central to labour market solutions to the challenges of an ageing workforce, falling birth rates and skill shortages. Even as companies have begun to understand the WHY of better gender balance and its role in creating more innovation and better business performance, they are still struggling with HOW to make it happen. Too often, companies are caught in a historical, 20th century mindset when it comes to gender. While women are picking up the majority of service economy jobs and the majority of university degrees in countries around the globe, many women still think of themselves as a disempowered minority. This is not helped by traditional corporate diversity approaches that position ‘women’ as one minority among many to be managed. Even the most progressive companies still struggle with identifying and grooming female talent into power.

Avivah Wittenberg-Cox, CEO of the leading gender consultancy, 20-first, and a world authority on leadership, gender and business, will share her extensive experience in working with CEOs, executive committees and managers across the globe to build gender ‘bilingual’ organizations. She will offer some pragmatic suggestions, structured around four simple steps: Audit, Awareness, Align and Sustain.

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Moderation: Bettina Wallbrecht, spring Messe Management

Wir würden uns freuen, Sie auch auf unserem Besucherabend begrüßen zu dürfen.


In der Zwischenzeit können Sie sich in der Gruppe "Die Zukunft ist weiblich" auf dem Online Netzwerk HRM.de austauschen.

Anmeldung

Anmeldeformular ( 133KB )

Ort/Datum


Datum/Uhrzeit: 13.Oktober 2010, 9.00 bis 14.15 Uhr
Ort: Kongresszentrum der koelnmesse, Eingang West, Kristallsaal

Kosten

Die Teilnehmergebühr beträgt 199,- Euro (inkl. einer Tageskarte zur Personalfachmesse Zukunft Personal im Wert von 75,- Euro sowie Verpflegung während der Veranstaltung).

Zusätzlich gebucht werden kann der Networkingabend der Zukunft Personal 2010.
Weitere Infos finden Sie hier.

Pressemeldungen

Die Glasdecke zum Splittern bringen ( 97KB )
Pressemitteilung

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Paralell zur

Medienpartner







Verlag Dashöfer – Gender Mainstreaming und mehr




Kontakt

Linda Flath
spring Messe Management GmbH & Co. KG
Güterhallenstraße 18a
68159 Mannheim
Tel.: +49 621 70019-75
Fax: +49 621 70019-19
Email: l.flath@messe.org
Rita Ramos Kuhse
Tel: +49 621 4548-394
Fax: +49 621 4548-395
E-Mail: r.kuhse@messe.org


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